Evangelische Jugend in Sachsen
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Die Lange Nacht der Krippenspiele DIGITAL



Die Preisträger der 14. Langen Nacht der Krippenspiele stehen fest! Die Förderpreise der Jury gehen an:

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Was für ein Marathon für die Jury! Bei der Langen Nacht der Krippenspiele DIGITAL gab es  mit 27 Beiträgen innerhalb und drei Beiträgen außerhalb der Wertung eine überraschend hohe Beteiligung. Das bedeutete für die Juroren natürlich eine immense Aufgabe: alle Beiträge anschauen, den Versuch unternehmen, sie zu kategorisieren, sie zu bewerten und letztlich die Entscheidung zu treffen, welche beiden Beiträge die Förderpreise bekommen sollen.

Mit dem Weihnachtsspielfilm Codewort: MESSIAS des Stadtjugendpfarramts Zwickau tat sich die Jury nicht schwer bei der Preisvergabe. Ein richtiger Film, professionell und sehr aufwendig produziert, eine Überraschung und eine Freude zugleich, ihn anzusehen. Was da produziert wurde, ist höchstes Niveau. Nur, was gibt es da noch zu fördern? Das darf man fragen, denn die Jurypreise verstehen sich ja als Förderpreise und nicht als Siegerpreise für den „besten Beitrag“, denn auch die Lange Nacht der Krippenspiele DIGITAL versteht sich nicht als ein Wettbewerb, sondern als ein Fachforum zum Thema Krippenspiel – in diesem Jahr eben unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie.

Bei den Darstellerinnen und Darstellern der Zwickauer Films sah die Jury ein hohes Potential zum Ausbau der spielerischen und darstellerischen Fähigkeiten – das gab den Ausschlag für die Preisvergabe.

Das trifft auch für den zweiten Preisträger zu, die Junge Gemeinde der Kirchgemeinde aus Rödlitz-Heinrichsort. Auch hier ein aufwendig produzierter Film. Wechselnde Drehorte, flott geschnittene, abwechslungs- und einfallsreiche Szenen und professioneller Umgang mit Kamera und Ton lassen auch diesen Beitrag hervorstechen. Und auch hier gibt es viele Möglichkeiten, die spielerischen Möglichkeiten der Darsteller zu entwickeln.

Die Jurypreise verstehen sich in genau dieser Zielrichtung. Als Förderpreise für darstellendes Spiel sollen sie die Laiendarsteller dabei unterstützen, für die im Text beschriebenen Szenen spielerische Vorgänge zu entwickeln und diese auf der Bühne – die in normalen Zeiten zum Krippenspiel meistens der Altarraum ist – mit Genauigkeit und Reichtum bei der Gestaltung der Figuren zu spielen.

Bei den eingereichten Beiträgen war die Vielfalt überwältigend. Sie reichte vom live produzierten, gestreamten und aufgezeichneten Gottesdienst mit Krippenspiel (Ev.- Luth. St. Michaeliskirchgemeinde Plauen) oder dem für Youtube produzierten klassischen Gottesdienst, (Christvesper mit Krippenspiel am Heiligen Abend aus der Himmelfahrtskirche Dresden-Leuben, Gottesdienst mit Krippenspiel der Kirchgemeinden Leubnitz und Bannewitz), über die eigens im zoom-Format produzierten Weihnachtsspiele (phantastisch, was mit einfachen Laptop- und Webkameras möglich ist und wie intensiv da gespielt werden kann: Junge Erwachsene Machern) bis zu Sonderformaten – Hörspiele (absolut hörenswert, die JG aus Markkleeberg), animierten Weihnachtskrippen (sensibel und einfühlsam das Krippenspiel der Ev.-Luth. Laurentiuskirchgemeinde Dresden-Trachau), oder ein mit animierten Kinderzeichnungen gestaltetes Krippenspiel der Erlöserkirchgemeinde Leipzig-Thonberg. Bei all diesen Formaten auch noch herausragend mit den unglaublichen spielerischen Ideen ist der Film der JG aus Weistropp – bisher noch nie so gesehen: die drei Weisen auf Mopeds unterwegs, die Hirten, sich über Josef Gedanken und Sorgen machend oder die beiden Engel, für ihren Social Media-Kanal auf Sendung …

Es ist schade, aber es können hier nicht alle eingereichten Beiträge besprochen werden. Das war auch in der einstündigen öffentlichen Jury-Sitzung via zoom nicht möglich. Aber abschließend sei noch einmal betont, dass die Qualität und Fülle der Formen der Langen Nacht der Krippenspiele beispielhaft für den Ideenreichtum, die Lebendigkeit und die Kreativität der Krippenspieltradition in den Kirchgemeinden stehen.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger! Wir sehen uns zu den Workshops zum Darstellenden Spiel...

Vielen Dank an alle, die sich mit ihren Beiträgen beteiligt haben - auch wenn ihr in der öffentlichen Jurysitzung nicht genannt oder gezeigt wurdet. Eure Beiträge sind so berührend, komisch, bunt und vielfältig, so spielerisch, musikalisch und vielfältig, dass es eine große Freude war, eure Beiträge anzusehen. Schön, dass ihr euch beteiligt habt und zur zoom-Jurysitzung gekommen seid. Danke und: Bis bald!

Lars Schwenzer, Referent für Spiel- und Theaterpädagogik im Landesjugendpfarramt 

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